

Naturseifen
grober Überblick wie es geht...
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Um sich ganz bewusst mit der Natur zu umgeben zu verbinden, kann man Seifen in seiner eigenen Küche selbst herstellen. Sie eigenen sich für Hände, Körper und Haar, - manche auch zum Putzen im Haushalt. Du brauchst gar nicht viel dafür und einiges hast du sicherlich schon zuhause.
Wenn du wegen der Kräuter für deine Räucherbündel unterwegs bist, pflücke auch Blüten und Blätter für deine Seifen. Du kannst damit Ölauszüge ansetzen, oder sie als als Topping oben auflegen, - direkt im Seifenleim verarbeiten - da fällt dir schon was ein.
Es gibt sehr schöne Anleitungen, ganz wunderbar erklärt, so dass ich hier nicht anfange das Rad neu zu erfinden, sondern dir einfach Mojas Seifentutorials ans Herz legen möchte. Forsche einfach nach Wunderbar Seifenbar im Netz: da wirst du sie finden! Sehr kompetent und sympathisch.
Los geht´ s ...
Zutaten: Du brauchst Speiseöle, - gerne in Bioqualität, denn es geht ja um deine Haut, die später mit dem Produkt in Kontakt kommt:
Olivenöl, Sonnenblumenöl ho, Mandelöl, gerne auch feste Fette (z. Bsp. Kokosöl) und Buttern (Sheabutter, Kakaobutter). Davon brauchst du nicht jede Sorte, aber flüssige Öle, Fette und Buttern sollten in einem ausgewogenen Verhältnis eingesetzt werden.
Jetzt wird es ätzend: sei sehr vorsichtig! Kinder, Katzen & Hunde raus, - Tür zu, Fenster auf. Du brauchst NaOH (kein Natron!) und deshalb auch einen Schutz für Augen, Haut und Kleidung, weil du eine ätzende Lauge herstellen musst. Es geht hier nicht um Gießseife, sondern um das "kalte Seifesieden". Schutzbrille, Handschuhe, Kittel, gerne auch eine Maske, damit du die giftigen Dämpfe nicht einatmest.
Dann benötigst du Flüssigkeit, mit der du das NaOH (gibt es online) anrührst. Die Basis ist destilliertes Wasser, später vielleicht (Pflanzen-) Milch, Tee auch mit weiteren Zusätzen wie Zucker, Salz, - aber wie gesagt: das kommt alles später, wenn die Grundlagen sitzen.
Das Werkzeug: Rührschüssel, Kochlöffel, Thermometer, Zeitungspapier zum Auslegen der Arbeitsfläche, Digitalwaage mit 2 Kommastellen, Marmeladengläser, Pürierstab - ja du siehst schon: keine Metalle. Warum? Die stören den Prozess und lassen deine Seifen ganz schnell ranzig werden: stinkig und glitschig... Edelstahl passt!
Seifenformen: Hier kannst du Joghurtbecher nutzen, Milchkartons, oder Muffinformen aus Silikon (die du nicht mehr zum Backen nutzen möchtest).
Das ist im Grunde die Basis für dein Projekt - vielleicht auch deine neue Leidenschaft?
um dich auf den Pfad ...
... der DIY Seifen-Siede-Kunst zu leiten, zeige ich dir hier einige meiner Projekte:
(Anleitungen findest du bei Moja)
Viel Spaß!
Bildergalerie




